Eine Katze zieht ein: Erstausstattung für Katzen (Babykatzen-geeignet) (+Checkliste)

Eine Katze zieht ein: Erstausstattung für Katzen (Babykatzen-geeignet) (+Checkliste)

* Bei diesem Beitrag handelt es sich um Werbung.
Bei dir zieht demnächst eine Katze ein und die Einkaufsliste wird immer länger und länger?
Braucht das neue Familienmitglied wirklich so viel?
Was gehört WIRKLICH zur Erstausstattung einer Katze (egal ob Kitten oder ältere Katze).
Dieser Frage stelle ich mich heute und gebe euch spannende Tipps.

Denn vor knapp 5 Jahren ist mein Kater bei mir eingezogen und ich habe nicht nur alles gekauft, was es im Laden für Katzen zu kaufen gab. Schlimmer noch, ich habe alles doppelt und dreifach gekauft. Katzenbettchen hatte ich am Ende ganze 7(!) und rate mal wie viele davon aktiv benutzt wurden? Gar keins!
Wieso das so ist, auf was du verzichten kannst und was wiederum essenziell im Katzenhaushalt ist, erfährst du jetzt.

Übrigens, ich habe dir bei Amazon eine Einkaufsliste für die meisten der hier genannten Produkte
zur Erstausstattung zusammengestellt.
Und am Schluss des Beitrags habe ich dir auch eine kostenlose Checkliste zum Ausdrucken und
Abhaken eingefügt, die du herunterladen und ausdrucken kannst, damit du nicht den Überblick
verlierst.

Die Sache mit den Bettchen:
Ich stelle mal eine gewagte Aussage in den Raum: Katzen brauchen keine Bettchen!
Und vor allem benutzen sie diese kaum. Das hat einen einfachen Grund. Katzenbettchen sehen für
uns (Menschen) wunderschön aus. Kuschelig, plüschig und in niedlichen Formen und Farben.
Für Katzen sind diese aber meist höchst unpraktisch und schlimmer noch, wir legen diese an Orte,
an denen Stubentiger niemals freiwillig schlafen würden!
Denn Katzen bevorzugen Rückzugsorte entweder bei uns/mitten im Geschehen, wie in unserem
Bett oder auf der Couch – eben auch dort, wo es für uns am bequemsten ist.
Oder sie mögen ihre Schlaforte weit oben, von wo sie alles beobachten können.
Wie auf einem Kratzbaum!
Und da haben wir schon die Lösung. Spart euch die Katzenbettchen und investiert dafür in richtig
gute Kratzbäume!

Kratz- und Klettermöglichkeiten:
Für den Anfang reicht es, beides in einem zu kombinieren. Also ganz klassisch in einem Kratzbaum.
Dort kann die Katze sowohl kratzen als auch klettern.
Und besser noch, die meisten Kratzbäume haben weit oben katzengerechte Bettchen.
Wenn bei euch ein Kitten einzieht, würde ich mir direkt den Kitten-Kratzbaum sparen und in einen
ordentlichen investieren. Ich verspreche dir, deine Katze wird so schnell wachsen, dass der kleine Kratzbaum bald
unbrauchbar ist.

(Dafür kann es sein, dass der normal-große Kratzbaum in der ersten Zeit noch ein wenig überfordernd für deine Mieze ist. Aber keine Sorge, sie wächst buchstäblich rein.)

Für den Anfang reicht ein guter Kratzbaum.
Je älter die Katze wird und somit auch mehr Spiel-und Bewegungsdrang hat, sind weitere
Kratzmöbel eine gute Idee. Denn Katzen kratzen oftmals an Tapete, Couch und Co, wenn sie nicht
genügend verschiedene (!) Kratzmöglichkeiten haben.
Da eignen sich andere (kleinere) Kratzbäume, Kratzsäulen, Kratzpappen, Kratztonnen oder wie in
unserem Fall, Sisalteppich auf dem Boden und den Wänden.
Beachte bei diesen Kaufentscheidungen wo deine Katze gut Kratzen kann, aber auch vernünftig
klettern kann. Ich habe meinem Kater mit der Zeit eine komplette Kletterwand gebaut.
Die Videos dazu findest du hier.

Spiel und Spaß:
Hast du eigentlich einen Vogelfänger oder einen Mäusejäger?
Keine Ahnung was ich da erzähle. Dann schau dir dieses Video an. Da erzähle ich dir von den
unterschiedlichen Spieltypen. Denn nicht jedes Spielzeug ist für jede Katze geeignet.
Es gibt Katzen, die wild hinter einem Bällchen hinterherjagen, andere wiederum können stundenlang lauern und ihre Spielbeute beobachten.
Wenn du aber noch gar keine Ahnung hast, wie das Spielverhalten deiner Katze ist:
Spielangeln (ohne Glöckchen und möglichst langer Angel), sowie Baldrian oder Katzenminze-
Spielsachen, sowie Activityboards gehören in jeden Katzenhaushalt.
(Unsere liebsten Spielsachen findest du in unserer Amazon-Einkaufsliste hier).

Essen, Trinken und Snacks
Mein absolutes Lieblingsthema, denn Liebe geht bekanntlich durch den Magen.
Auch bei Katzen, vor allem, wenn sie frisch bei dir einziehen.
Informiere dich bitte im Vorfeld, was deine Katze bis zu diesem Zeitpunkt gegessen hat und
versuche diese Fütterungsroutine die ersten Wochen beizubehalten.
Der Umzug ist schon stressig genug und der empfindliche Katzenmagen wird mit Durchfall,
Erbrechen und ähnlichem reagieren. Trotzdem kannst du dich schon mit verschiedenen Snacks
ausprobieren.
Mein Tipp: Trockenfutter meiden und zu gefriergetrockneten Snacks greifen.

Futternäpfe sollten im Idealfall aus Keramik sein. Die sind leicht zu reinigen und hygienischer
(als zum Beispiel Plastik). Zusätzlich empfehle ich jedem von Herzen einen Trinkbrunnen.
Denn Katzen verweigern oftmals Wasser aus einem Napf. Denn dieses “bewegt sich nicht” wie in
der Natur aus zum Beispiel einer Quelle. Für die Katze bedeutet dies instinktiv verseuchtes und
verunreinigtes Wasser. Dieses falsche Trinkangebot seitens des Katzenbesitzers führt über Jahre
hinweg zum Austrocknen der Mieze und kann im Alter schlimme Erkrankungen mit sich bringen.
Ein Trinkbrunnen lohnt sich also alle Male!

Katzenklo macht die Katze froh:
Oder auch nicht. Denn die falsche Toilette kann zu unschönen Reaktionen führen.
Aber voran, eine Katze die gerade umgezogen ist, kann die ersten Tage unsauber sein. Der Stress und die neuen Gewohnheiten können Gründe sein. Bitte nicht sofort in Panik verfallen oder gar das Tierchen anschreien.
Lieber die Stelle direkt mit heißem Wasser und etwas Essigessenz reinigen und die Katze behutsam auf ihr Klo setzen.
Informiere dich auch hier, welches Toiletten-Modell deine Katze bis jetzt kannte und kaufe ein ähnliches. Statistisch gesehen, bevorzugen Stubentiger lieber Schalenklos. Denn die geschlossenen Katzentoiletten mögen zwar die unangenehmen Gerüche für uns Menschen fern halten, doch fühlen sich Katzen in diesen Toiletten unsicher, da sie die Gegend nicht beobachten können.
Kaufe auch (erstmal) dasselbe Katzenstreu nach, welches deine Katze bereits kannte.

Der Transport:
Eine gute Transportbox gehört zu jeder Erstausstattung und wer hier aufpasst, kauft nur eine und
die reicht für das komplette Katzenleben.
Bedenke, deine Katze wird noch wachsen, entscheide dich direkt für ein modell, das groß genug ist.
Mein Tipp, entscheide dich für eine Transportbox, die leicht zu reinigen ist. Gerade nach der
Kastration wirst du dich darüber freuen, vertrau mir!

Weidenkörbchen solltest du meiden, denn in stressigen Situation, wie zum Beispiel dem
Tierarztbesuch, wird sich deine Katze dort festkrallen und alles nur noch stressiger machen.
Hier habe ich mich für eine Box entschieden, die man in der Hälfte öffnen kann und die Schlitze
für den Autogurt hat, für eine sichere Heimfahrt.

Fotoquelle: https://www.agila.de

Von Anfang an vorsorgen:
Eigentlich bist du jetzt schon fertig mit der idealen Erstausstattung.
Wie versprochen, so viel ist das nicht und du wirst im Laufe der Zeit immer mehr kaufen.
Und vor allem, die richtigen Sachen, wenn du deine Katze erstmal richtig kennengelernt hast.
(Wie spielt sie am liebsten? Was sind die besten Snacks und wie sichere ich meine Wohnung ideal ab).

Doch einen Punkt möchte ich ansprechen, von dem ich mir damals gewünscht hätte,
dass mir jemand diesen Tipp gibt. Sorgt so früh wie möglich vor!
Denn Katzen, die sich verletzen oder krank sind bringen nicht nur Angst und Kummer mit sich,
können auf Dauer auch sehr viel kosten.
Und gerade bei einem kleinen Kitten habt ihr hier den Vorteil, je früher ihr in die Gesundheit eurer
Katze investiert, desto günstiger!

Ich kenne sehr viele Katzenhalter (aber auch Hundebesitzer), die gerade bei einem alten Tier vor
unüberbrückbaren Kosten stehen. Das wohl schlimmste Gefühl als Haustierbesitzer, seinem
geliebten Tier nicht die Behandlung ermöglichen zu können, die es braucht.

Also stell dir am besten auch zu Beginn die Frage, wie deine Katze perfekt geschützt ist.
Sorge für ein katzensicheres Zuhause. In diesem Video verrate ich dir die gefährlichsten Gefahren
in deinem Haushalt. Aber auch wenn man besonders gründlich ist und immer ein Auge auf seine
Mieze hat, kann schneller etwas passieren als gedacht.
Ich selbst musste diese Erfahrung schmerzlich machen.
Lange Zeit wusste ich gar nicht, dass es Versicherungen für Katzen gibt.
Erfahren habe ich davon erst, als meine Katze beim Klettern in meiner Wohnung abgerutscht ist
und ihr Beinchen gequetscht hat.
Wir hatten Glück im Unglück und außer dieser schmerzhaften Erfahrung ist nichts passiert.
Doch es hätte ganz schön teuer werden können und ganz ehrlich, bis zu diesem Zeitpunkt war ich
finanziell kaum darauf vorbereitet.
Denn oftmals ziehen sich Krankheiten und Operationen und können sehr schnell 4-Stellig kosten!!!
Welcher Katzenbesitzer (Hand auf’s Herz) hat diese Summe einfach so in der Sofaritze?

Und damit ihr das Leben mit eurer Samtpfote in vollen Zügen genießen könnt (und euch keine Sorgen mehr über Tierarztkosten, die ihr vielleicht nicht mehr stemmen könnt, machen müsst), möchte ich euch heute AGILA vorstellen.
Übrigens unterscheidet AGILA nicht zwischen Freigängern und Wohnungskatzen, Katzenbesitzer sollten dies aber definitiv tun.
Denn gerade Freigänger bringen vermehrt Verletzungen nach Hause, durch Revierkämpfe, weil sie von einem Auto angefahren wurden oder durch andere Gefahren, die draußen lauern.

Pauschal kann man hier die Kosten für die Versicherungen nicht sagen, da sie vom Alter der Katze, bis hin zum Leistungsumfang variieren.
Wobei ich hier anmerken möchte, dass junge Katzen für jede Versicherung die angeboten wird, einen niedrigeren Beitrag zahlen.
Diesen Fehler bereue ich – lange Zeit wusste ich nichts von solchen Versicherungen, sonst hätte ich direkt eine abgeschlossen.

Ihr könnt euch zum Beispiel für den Tierkrankenschutz entscheiden. Mein heimlicher Favorit. Denn was mir besonders gut gefällt, die Tierarztkosten für die ambulante
und stationäre Behandlung von Krankheiten und Unfallfolgen bis zur Versicherungssumme (bis zu
300 Euro im Versicherungsjahr) werden erstattete (Stand 2022). Inklusive sind da Arzneimittel,
Unterbringungskosten Tierklinik, Diagnostik (u.a. Röntgen, Labor, Ultraschall, EKG, CT, MRT),
Vorsorgemaßnahmenwie Impfung, Wurmkur, Floh-/Zeckenprophylaxe (bis zu 65 Euro pro
Versicherungsjahr)
– um nur ein paar Beispiele zu nennen. Dann gibt es noch den OP-Schutz. Auch eine Überlegung wert, da sich gerade bei mehreren
Operationen, Vor- und Nachbehandlungen vor allem im Alter, viele Kosten verstecken.

Für mehr Informationen, schaut doch sehr gerne bei Agila vorbei.

Und das waren meine Tipps für eine perfekte und vor allem realistische Grundausstattung für
Katzen (egal ob Kitten oder schon ältere Katze). Und wie versprochen, die Verlinkungen.

HIER kommt ihr direkt zur Einkaufsliste mit unseren Grundausstattungs-Must-Haves.Und HIER könnt ihr das PDF runterladen und abchecken, was ihr schon habt und was ihr noch
braucht.

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